Wer meldet sich an?

Abbrechen

Ernährung bei gerontopsychiatrisch veränderten BewohnerInnen

Weiterbildung-apm

Start Datum

09.12.2019

Unterrichtszeiten

10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Umfang

8 Ustd.

Veranstaltungsort

Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., Landesgeschäftsstelle Nordrhein-Westfalen, Friedrichstraße 19, 40217 Düsseldorf

Preis

125,00 €
bpa-Mitglied: 57,00 €

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive des bpa auf Bundesebene erhalten alle bpa Mitglieder auf Teilnahmegebühren für Halbtages- und Tagesseminare sowie auf Pflegeberaterkurse, die bis zum 31.12.2019 stattfinden, einen Nachlass in Höhe von 40% bei Teilnahme.

Die Studien des MDS und Veröffentlichungen in der Fachpresse lenken immer wieder die Aufmerksamkeit auf den häufig unzureichenden Ernährungszustand von BewohnerInnen in den Einrichtungen der Altenhilfe. Eine besondere Problematik ergibt sich bei den Pflegebedürftigen, die aufgrund gerontopsychiatrischer Erkrankungen weder in der Lage sind, sich selbst ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen, noch die Möglichkeit haben, ihre entsprechenden Bedürfnisse mitzuteilen. Pflegende/Betreuende müssen daher über das notwendige Fachwissen, Bewusstsein, die Sensibilität, das Beobachtungsvermögen und die Fachlichkeit zur Erhebung des Ernährungs- und Flüssigkeitszustandes verfügen, um die Ernährung und Flüssigkeitsversorgung gerontopsychiatrisch veränderter BewohnerInnen sicherzustellen. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme anzuregen, sicher zu stellen, zu unterstützen und zu dokumentieren.

Zielgruppen

Fachkräfte in der Altenhilfe und Krankenpflege (Leitungskräfte, PraxisanleiterInnen, Pflegefachkräfte, MitarbeiterInnen des Sozialen Dienstes) aus ambulanten und stationären Einrichtungen

Inhalte

1. Fachwissen zum Themenbereich Ernährung im Alter und bei gerontopsychiatrisch Erkrankungen
2. Gründe und Folgen der Unterernährung
3. Umgang mit der Risikomatrix, evtl. nötiger Einsatz von Differential-Assessment zur Erhebung des Ernährungs- und Flüssigkeitsstatus (am Fallbeispiel)
4. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme anzuregen, sicher zu stellen, zu unterstützen und zu dokumentieren. (einschließlich Standards)
5. Berücksichtigung finden die Anforderungen der Qualitätssicherung nach den §§ 113, 114 SGB XI in der stationären und ambulanten Pflege und die Grundsatzstellungnahme zur „Ernährung- und Flüssigkeitsversorgung alter Menschen“ des MDK
6. Anforderungen des Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ 1. Aktualisierung 2017

AnsprechpartnerIn