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Gewaltreduzierende Pflege im Kontext gesetzlicher Anforderungen

Leitungskraft soziale Betreuung

Start Datum

17.05.2021

Unterrichtszeiten

10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

Videopräsenzlehre

Preis

125,00 €
bpa-Mitglied: 95,00 €

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive des bpa auf Bundesebene erhalten alle bpa Mitglieder auf Teilnahmegebühren für Halbtages- und Tagesseminare sowie auf Pflegeberaterkurse, die bis zum 31.12.2021 stattfinden, einen Nachlass in Höhe von 40% bei Teilnahme.

Zielgruppen

Pflegefach- und Pflegehilfskräfte, Leitungskräfte

Inhalte

- Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in Bezug auf die Pflege demenziell veränderter Menschen und dem von ihnen gezeigten sog. 'herausforderndem Verhalten' (BPSD)
- fördernde bzw. hindernde Regelwerke und hinterlegte Programme in den Strukturen der Pflegeeinrichtung
- Möglichkeiten der zielführenden Intervention und Umgestaltung hinderlicher Strukturen
 
 
 
Methoden:
- Problem- und Teilnehmerorientierte (induktive) Vorgehensweise
- Vorträge und Diskussion
- Interkollegialer Austausch

Ziele

Konzeptionelle Grundlagen und Lösungsansätze zur Gewaltprävention in der Pflege im Kontext des der gesetzlichen Anforderungen (§§ 8 und 19 WTG NRW)
Mit dem neuen Wohn- und Teilhabegesetz des Landes NRW müssen Leistungsanbieter/innen (stationäre Pflegeeinrichtungen etc.) Maßnahmen zur Gewaltprävention durchführen und die Beschäftigten zur Vermeidung von Gewalt durch ihr Verhalten und Handeln schulen (§ 19 WTG NRW).
Gewalt und Aggression stellen in der Pflege stets ein mehrdimensionales Phänomen dar. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine bedeutsame Rolle. Selten lassen sich 'Opferrolle' und 'Täterschaft' klar und eindeutig voneinander trennen. In einem multiperspektiven Verständnis sind immer mehrere Verantwortungsebenen zu unterscheiden:
- die Akteursebene (Pflegekräfte sowie Leitungskräfte, ihre Haltung und ihr [Nicht-]Handeln am Bewohner/Patienten bzw. Mitarbeiter)
- die Teamebene (gemeinschaftlich und einvernehmlich handeln)
- organisationale Ebene (Struktur, Programme und Regelwerke der Einrichtungen)
- die gesellschaftliche Ebene (z.B. leistungsrechtliche Möglichkeiten und ihre Grenzen)

AnsprechpartnerIn